Schwimmen

Deutsche Jugendmeisterschaften in Berlin

Die beiden Passauer Schwimmerinnen Zoé Rüdiger (Jahrgang 2012) und Emma Buschhart (2011) haben sich in für die Deutschen Jugendmeisterschaften, die in der Berliner Schwimm- und Sprunghalle im Europark vom 9. bis 13. Juni ausgetragen werden, qualifiziert. Die deutschlandweit 30 besten Mädchen und Jungen der Jahrgänge 2012 bis 2008, die sich bei "Road to DJM"-Wettkämpfen qualifiziert haben, waren startberechtigt. Vom Bayerischen Schwimmverband waren 181 Teilnehmer aus 38 Vereinen gemeldet.

Rüdiger hatte sich für die 50m, 100m und 200m Brust, Emma Buschhart für die 50m Brust qualifiziert. Am ersten Tag standen die 50m Brust auf dem Programm. Emma Buschhart konnte ihre Qualifikationszeit von 0:35,00 Sekunden, die sie im Februar in Ingolstadt erreichte, nicht bestätigen. In für sie enttäuschenden 0:35,61 musste sie als 21. die Heimreise antreten. Auf Platz 3 fehlten nur 2,9 Sekunden. Zoé Rüdiger verbesserte ihren eigenen Niederbayerischen Altersklassenrekord als Vierte auf 0:34,10 Sekunden und qualifizierte sich für den Endlauf. Hier steigerte sie sich nochmals auf 0:33,78 und erreichte Rang drei hinter Lia Hartmanshenn von der SG Mönchengladbach (0:32,49) und Ella Napierala vom SV Nikar Heidelberg (0:33,54).

Am Donnerstag den 11. Juni fanden u.a. am Vormittag die Vorläufe über 100m Brust statt. Hier qualifizierte sich Rüdiger als Fünfte in 1:15,19 für den Finallauf der acht schnellsten aus den Vorläufen. Die überragende deutsche Brustschwimmerin des Jahrgangs 2012, Lia Hartmannshenn siegte im Endlauf in 1:11,08 Minuten vor Kasja Blazin von der SSG Pforzheim, die 1:13,38 erreichte. Auch hier überraschte Zoé Rüdiger mit neuer Bestzeit als Dritte in 1:13,92 Minuten.

Am vorletzten Tag der DJM standen dann noch die 200m Brust auf dem Programm. Im Vorlauf pulverisierte Rüdiger ihren eigenen Altersklassen- und Vereinsrekord von 2:49,98 auf 2:43,13. Im Endlauf steigerte sie sich nochmals auf 2:42,43 Minuten und verfehlte nur um 5 hundertstel Sekunden das Podest, das ihr Ella Napierala wegschnappte. Es siegte wie erwartet Lia Hartmannshenn in 2:30,77, die von allen älteren Jahrgängen die zweitbeste Zeit aller Schwimmerinnen über 200m Brust hatte. Trainer Michael Rüdiger war stolz auf seine Schützlinge Emma und Zoé, die den Sprung in die Spitze der Deutschen Jugend-Schwimmerinnen geschafft haben.